Vivant



  • 14
  • 1994
  • German Frers
  • CNB
  • Aluminium
  • 23,26 m / 76’4’’
  • 6,04 m / 19’10’’
  • 2,99 m / 9’10’’
  • 39 t / 85.995 Pfund
  • 15 t / 33.075 Pfund
  • Einmaster
  • 250 m² / 2.690 Quadratfuß
  • Kalikobass, Maricea

Prospekt  






 



Vivant verließ die Werft zwei Jahre nach der Grand Bleu II mit den genau gleichen Abmessungen. Dieser Entwurf von German Frers wird oft mit dem Entwurf von Philippe Briand verglichen. Dabei ist die Vivant eigentlich eine direkte Verwandte der Mari Cha II. Sie weist insbesondere den für die Entwürfe von Frers charakteristischen V-förmigen Rumpf auf, der unter allen Bedingungen Wunder wirkt. Die einladende Vivant ist weniger gleitend und voluminös als die Grand Bleu II. Dies drückt sich unter anderem auf dem Deck mit seinen sehr diskreten Aufbauten und im Entspannungsbereich rund um das zentrale Passagier-Cockpit aus. Es gilt aber auch für den Innenbereich, der in der Version mit 4 Kabinen und einer sehr schönen Eigner-Suite vorne, oder bei entsprechendem Programm mit 5 Kabinen verfügbar ist. Der Niedergang achtern führt zur großen Kombüse steuerbords, den beiden Achterkabinen und der Crew-Kabine backbords. Die Gästekabinen und der Salon liegen bugseitig, um die Privatsphäre zu gewährleisten.

Doch das eigentlich Originelle der Vivant ist ihre Verzierung. Durchbrochen von Marmorierungen spiegelt der in Trompe-loeil-Technik bemalte Aluminiumrumpf das Wasser in einer Palette von Blautönen wider, die an die Gischt erinnern.  Dieses Werk der Künstlerin Anna-Marie Cherrier im Stil Antiker Marmorblieb vierzehn Jahre die Signatur der Vivant und wurde im Rahmen einer Nachrüstung übermalt.